Lehrsupervision

Im Jahr 2026 habe ich angefangen als Lehrsupervisor tätig zu sein. Und dies aktuell bei dem bekannten Ausbildungsträger TOPS Berlin-München e.V.

Die Fragestellungen und Ziele im Vergleich zur Supervision sind etwas andere, da die Lehrsupervision Bestandteil einer Fortbildung ist. Während Supervision in der Regel Fachkräfte in ihrem beruflichen Handeln begleitet, reflektiert Lehrsupervision zusätzlich:

  • die Entwicklung der eigenen supervisorischen Identität
  • das methodische Vorgehen
  • die Haltung im Beratungsprozess
  • den Umgang mit Dynamiken, Macht und Verantwortung
  • die Gestaltung von Settings und Kontrakten

Lehrsupervision verbindet Praxisreflexion mit Professionalisierung.
Sie unterstützt angehende Supervisor:innen dabei, ihr eigenes Handeln differenziert wahrzunehmen, theoretisch einzuordnen und bewusst weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:

  • Wie interveniere ich – und warum?
  • Welche Dynamiken entstehen im Beratungsraum?
  • Wo werde ich persönlich involviert?
  • Wie halte ich Spannung, Ambivalenz oder Konflikt aus?
  • Wie entwickle ich eine eigene professionelle Handschrift?

In der Lehrsupervision soll eine ganz individuelle Supervisor:Innen – Persönlichkeit entstehen. Ebenso ist der Lehrprozesse an die Möglichkeiten der Person angepasst.

Als Lehrsupervisor freue ich mich über jede Person die Supervision als wichtiges und besonderes Beratungsformat anbieten möchte.